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Hüttersdorf
Kurze Geschichte unseres Ortes im mittleren Primstal von Dr. Johannes Schmitt, Bilder von unserem Mitglied Werner Jäckel
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Hüttersdorf,
im mittleren Primstal gelegen, weist seit der frühen Vorgeschichte
Siedlungsstellen auf, belegt durch eine Anzahl steinzeitlicher Funde:
Faustkeil, Klingen, Pfeilspitzen, Steinbeile. Dauerhafte Besiedlung erfolgte
wohl erst in keltischer Zeit (ab 2000 v. Ch.). Buprich, heute ein |
Marienkapelle
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Auf dieser Straße kamen auch wohl
die Franken siedelnd Ende des 6. Jahrhunderts ins Primstal. Sie gaben dem Ort
Kath. Pfarrhaus, ehem. Gerichtshaus,
1780 erbaut.
Zweigeschossiger
Bau zu fünf Achsen mit Schulterbogenfenstern.
Kath. Pfarrhaus, ehem. Gerichtshaus,
1780 erbaut. |
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Die bäuerliche
Bevölkerung war bis zur
Französischen
Kath.Pfarrkirche Kreuzerhöhung.
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Buprich |
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Der Streit zog sich über Jahrzehnte hin und gelangte auch zu dem höchsten Reichsgericht, dem Reichskammergericht in Wetzlar. Durch die Französische Revolution wurden die Bauern frei. Hüttersdorf und Buprich waren eine Generation lang französisch und bildeten dann ab 1815 eine Gemeinde in der Bürgermeisterei Bettingen und gehörten bis zum Ende des 1. Weltkrieges zur preußischen Rheinprovinz. Erst im 19. Jahrhundert nach einer Phase der Verarmung infolge eines enormen Bevölkerungswachstums und der Realteilung, der Aufteilung des Ackerlandes unter allen Erbberechtigten, änderten sich die Erwerbsstruktur und die Beschäftigungsverhältnisse.
Blick vom Homrich auf Hüttersdorf |
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Hüttersdorf-Buprich hatte um 1800 ca. 580, im Jahre 1900 rund 2500 und heute
um die 5000 Einwohner.Die ehemaligen Ackerer und Tagelöhner fanden ab 1850
Arbeit und Brot in den Bergwerken und in der Hüttenindustrie. Ende des 19.
Jahrhunderts waren dies drei Viertel aller Beschäftigten. Sie waren
Berufspendler und betrieben als „Bergmannsbauern“ bis in die 60er Jahre des
20. Jahrhunderts Landwirtschaft im Nebenerwerb. Erst dann gingen Tausende von Arbeitplätze infolge der Strukturkrisen im
Bergbau und der Stahlindustrie verloren. |
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Der am Ortsrand gelegenen Engelgrundweiher mit einem unter Naturschutz stehenden Feuchtbiotop .
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Hüttersdorf wurde im
20. Jahrhundert eine für das Saarland typischen Gemeinden mit nur wenigen
Einzelhandels-geschäften und Handwerksbetrieben, aber einer Vielzahl von
Sport- und Kultur- und Freizeitvereinen. |
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